Dort links steht Zärtlichkeit
"Wir müssen stark werden, ohne je unsere Zärtlichkeit zu verlieren."
Ernesto "Che" Guevara
Alles fing mit dem Abriss des "Ungdomshuset" in Kopenhagen an. Man riss den jungen Leuten dort etwas aus ihrem Herzen, kalt und ohne Sinn. Sie standen auf und wehrten sich, Proteste! Menschen aus vielen Ländern kamen, selbst hier aus Nordfjordeid marschierte eine Gruppe loß.
Weiter ging die Welle in Deutschland, wo eine Gruppe junger Leute zusammentraf und sich in den Reichstag einschlich. Sie unterbrachen eine Sitzung und hingen über das "Dem Deutschen Volke" ein Plakat mit der Aufschrift "Der Deutschen Wirtschaft".
Die Regierungen scheinen etwas zu fürchten und versuchen sich zu schützen, sie lassen Häuser abreißen und Wohnungen durchsuchen. Stellen Globalisierungsgegner und Linke als Terroristen dar. In Frankreich haben sie es noch einmal geschafft einen Volltrottel zu wählen, doch seht her. Globalisierungsgegner globalisieren sich um gegen Globalisierung auf die Straßen zu gehen, gegen den Kapitalismus, der den Armen das Geld aus den Taschen zieht und es den Reichen gibt. In Hamburg, Berlin, Leipzig, Frankfurt a.M., Rostock, Duisburg, TÜBINGEN!!! und sogar vor der deutschen Botschaft in Nicaragua gingen sie auf die Straßen um zu zeigen wie stark man geworden ist. Die 68er Bewegung hat zwar etwas verändert und sie hat extrem viel dazu beigetragen, dass man heutzutage global agiert und in solcher Vielzahl auf die Straßen geht, doch einen Vorteil haben wir heute, wir haben gelernt, gelernt von den Fehlern, die damals gemacht wurden.
"Wir müssen stark werden, ohne je unsere Zärtlichkeit zu verlieren." sagte Che. Zärtlichkeit zeigt stärke. Noch gibt es Auseinandersetzungen bei Protesten, doch eines hat sich schon geändert. Die Polizei fängt nun an. Dieses mal war es die Polizei, die Begann Wasser in die Menge zu sprühen um sie aufzuwühlen und gewalttätige Auseinandersetzungen zu provozieren. Die Zärtlichkeit wurde nicht verloren, sie wurde durchbrochen, wie immer taktloss und prüde von der Polizei, die ohne Gefühl, ohne Seele agiert. Wir haben einen Schwachpunkt gefunden, gibt es keine Gewalt mehr bei Demonstrationen, haben die Leute, die nicht sehen welch Unrecht gerade in der Welt geschieht, die lieber ihr Geld anhäufen, auch keinen Grund sich zu beklagen, also auch keine Argumente gegen linke Proteste, deshalb müssen sie nun Gewalt provozieren. Ich spüre es wird die Zeit kommen in der wir bei Demonstrationen standhalten werden ohne unsere Zärtlichkeit zu verlieren oder durchbrechen zu lassen, wir werden uns von Wasser besprühen, mit Schlagstöcken schlagen und festnehmen lassen um standzuhalten für all die Menschen in Asien, Afrika in Südamerika, Osteuropa und überall sonst, wo sie tagtäglich den Mut verlieren, weil sie in eine Welt geboren werden, in der sie von Beginn an keine Chance haben.
"Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg."
Mohandas Karamchand "Mahatma" Gandhi